Eine Reise nach Kassel und zurück (1)


Entweder ist es witzig mit mir unterwegs zu sein oder peinlich. Das ist Ansichtssache. Aber mal von Anfang an. Am Donnerstag morgen bin ich ja mitsamt meinem Köfferchen losgezogen. Zu diesem Zeitpunkt war fast klar, das wir abends mit der Bahn nach Kassel kamen, aber wie zurück stand noch gar nicht fest. Die Bahn wurde noch immer bestreikt. Wir quetschten uns in übervolle Strassenbahnen. Viel S-Bahnfahrer mussten ja nun auch Tram fahren um von A nach B zu kommen. Aber wie sind heile in der Nähe der Schule angekommen. Bevor ein guten Morgen Gruß kam, rief man mir schon entgegen , das nicht mehr gestreikt werde. Puh! Was für eine Freude. Das alles noch einige Zeit dauert bis alle wieder normal läuft ist auch klar. Nach der Arbeit machte ich mich wieder mit Köfferchen auf den Weg. Diesmal Richtung Hauptbahnhof. Dort wollte ich mich mit Sohn 4 treffen. Nun ist es so. Ich betrete ein Bahnhofsgebäude und meine Blase meint: Ich muss, ich muss. Begib dich sofort zur Toilette. Biege nirgends ab. Begib dich sofort dorthin…. Wer bin ich, das ich meiner Blase wiederspreche? Also ich mich auf schnellstem Weg dorthin begeben. Wenn ich weiß, dass ich verreise habe ich immer passendes Kleingeld in der Tasche. Ich kenne  doch meine Blase. Da es nicht so warm war, hatte ich meine Jacke an. Nun ist es etwas schwierig sich wieder ordentlich anzuziehen. Aber ich schaffte es …… Dachte ich! Nach dem Händewaschen schnappte ich mir mein Köfferchen und verlies den Toilettenbereich. In der großen Halle wurde es mir dann doch etwas warm und ich öffnete meine Jacke. Das war doch schon viel besser. Aber warum wurde ich so blöd angeschaut. Ich schaute an mir herab  und  errötete leicht. Aber nur leicht. 🙂  Mein T- Shirt hatte ich vergessen runterzuziehen und nun präsentierte ich allen meinen BH und meinen nackten Bauch  🙂 🙂 Schnell das Shirt runterziehen, anfangen zu lachen und mit Köfferchen weiterlaufen als sei nichts gewesen. Wenn ihr nun glaubt das sei das Ende der Peinlichkeiten dann täuscht ihr euch.

Einen schönen Pfingstsonntag für euch.

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10 Kommentare zu „Eine Reise nach Kassel und zurück (1)

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