Tag des Mittelfingers


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Heute ist wieder einer der Tage denen ich am liebsten den Finger zeigen würde.

Mitten im Satz gab es wieder ein Blackout. Sohn4 musste mich schütteln, damit ich wieder zu mir kam. Ich wundere mich das ich dabei aber immer noch stehen bleibe. Glück ist auch, dass es mir noch nie auf der Straße passiert ist. Neurologe wollte mich wieder krankschreiben, aber ich will bis zu meinen Ferien am 2.8. durchhalten. Kollegen und Chef wollen auf mich aufpassen.  Mal sehen wie es mir geht, wenn ich wieder aus dem Stress herauskomme.

Irgendwann im September gibt es ein Gespräch mit Oberchef. Wir wollen gucken, wie es mir nach 4 Wochen Freizeit geht und dann werden wir  entscheiden, ob ich weiter arbeiten kann oder eben nicht.  Meine Ärzte stehen in den Startlöchern um mich aus dem Verkehr zu ziehen, aber sie verstehen auch, das ich durchhalten will.

Die Tabletten die ich bekomme, helfen mir wenigstens etwas. Leider werde ich dadurch ständig fetter. Zum Sport komme ich nicht mehr, weil ich immer müde bin. Entweder schlafe ich in meiner Pause auf dem Stuhl ein, oder sobald ich nach Hause komme falle ich aufs Sofa und schlafe sofort ein. Also zeige ich heute meinem Leben den Mittelfinger und fange morgen wieder von vorne an.

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13 Kommentare zu „Tag des Mittelfingers

  1. Erfolg haben heißt, einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.
    Winston Churchill

    Bisher bist Du sehr erfolgreich in Deinem Kampf gegen alle Widrigkeiten, denn Du bist immer wieder aufgestanden!
    Wir können Dich in Deiner Einstellung zu Arbeiten und Krankschreiben lassen absolut verstehen.

    Also: Mittelfinger hoch – dem Tag die Meinung stecken – Morgen wieder durchstarten!

    Liebe Grüße
    AnDi

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  2. Warum willst du unbedingt bis Anfang August durchhalten und dich nicht krank schreiben lassen? Weil es ohne dich nicht geht? Weil du andere nicht belasten willst? Weil du Angst vor den möglichen Konsequenzen hast? – Derlei Gedanken habe ich mir schon längst abgewöhnt. Ich mach‘ das schon seit Jahren nicht mehr, dass ich quasi mit dem Kopf unterm Arm noch in die Arbeit gehe. Wenn ich krank bin, wie grad jetzt wieder – Schleimbeutelentzündung, ein heftiger Bluterguss im Kniegelenk und Verdacht auf Kreuzbandriss – dann kenne ich mittlerweile keinerlei Loyalität mit dem Arbeitgeber bzw. den Kollegen/innen. Dann ist die Gesundheit für mich das Wichtigste und Wertvollste überhaupt, diese Dinge stehen dann für mich an erster Stelle – und dann kommt ganz lang gar nichts. Es dankt einem letztendlich niemand, ganz im Gegenteil, das haben mir ungezählte Erfahrungen in dreiundvierzig Arbeitsjahren immer wieder bewiesen! Auch wenn das Betriebsklima noch so gut und herzlich sein mag…

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    1. Ich war über ein halbes Jahr krank und weiß sehr wohl, dass es gut ohne mich geht. Ich möchte aber solange ich kann arbeiten, nicht um anderen zu gefallen, sondern um mir selber zu zeigen, das ich es schaffen kann und nicht in eine Klinik muss. Wenn ich nur zu Hause bin, hilft es mir, in meinem jetzigen Zustand, nicht gesund zu werden. Gut zu Hause könnte ich Kreuzworträtsel lösen, aber so habe ich immer noch viele Kontakte und reden hilft mir. Lehrer und andere Mitarbeiter wissen um meine Krankheit und können mich so unterstützen.
      LG

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  3. Ich wünsche bzw hoffe dass es dir nach deinem Urlaub besser geht… eine Auszeit ist meistens die Lösung! Meine mutter hatte auch burn out und viel ruhe hat ihr wirklich geholfen…
    LG
    Lea

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  4. ich folge dir jetzt nochmal, ich muss auf dem laufenden bleiben, du schreibst ja wieder, ich schreibe nur noch anonym. Du kennst mich
    ich bin die die den blog Maribu hatte.
    was ist denn um gottes willen mit dir
    bist du so krank

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